Ich heiße Claudio, willkommen auf meinem Blog. Ich freue mich, dass ihr da seid!
Dieser Blog soll euch helfen, das beste Leben für euer vierbeiniges Familienmitglied zu ermöglichen.
Ob ihr das erste Mal Hundeeltern seid oder schon länger dieses freudige Erlebnis habt, hier ist für jeden etwas dabei. Denn ihr alle möchtet für euren Hund nur das Beste, seid euch manchmal jedoch unsicher, was richtig und was falsch ist. Eventuell habt ihr schon mal Veränderungen im Verhalten, im Gangbild oder im Energielevel eurer Fellnase festgestellt aber wusstet nicht, wie ihr damit umgehen sollt. Oder ihr seid nach einer Diagnose überfordert, was ihr nun machen solltet, welche Behandlungsmethoden möglich sind und wie dies in euren Alltag zu integrieren ist.
Genau für diese Momente habe ich Hundestark ins Leben gerufen. Ich möchte eure erste Anlaufstelle für Fragen, Sorgen und Gedanken zu eurem vierbeinigen Familienmitglied sein. Denn im Internet findet man heute unzählige Informationen. Doch nicht alle sind verständlich, fachlich korrekt oder für den Alltag mit eurem eigenen Hund wirklich hilfreich. So kann dies jedoch dazu führen, dass Anzeichen und Schmerzen als normal oder als Teil des Alterns gesehen werden. Mit meinem Blog möchte ich diese Lücke schließen und euch einen vertrauensvollen Ort geben, bei dem ihr alle Informationen finden könnt. Falls ihr bestimmte Themen und Fragen habt, die ich noch nicht behandelt habe, schreibt mir gern. So kann ich direkt auf euch und eure Fragen eingehen.
Nun fragt ihr euch aber sicherlich, wer ich denn eigentlich bin.
Hi, ich bin Claudio Campagnolo, geboren und aufgewachsen bin ich in Brasilien. Nach meinem Schulabschluss reiste ich mit 18 Jahren nach Deutschland. Was lediglich ein Urlaub werden sollte, ist seid nun mehr 16 Jahren ein neues Zuhause geworden. Seit sieben Jahren bin ich Tierphysiotherapeut für Hunde, Katzen und Pferde. Meine Ausbildung habe ich bei der anerkannten ATM Akademie für Tiernaturheilkunde und Tierphysiotherapie absolviert. Nun sind es mittlerweile sechs Jahre, seitdem ich meine eigene Praxis in Berlin führe. Und weil es immer wieder Neues zu erkunden und zu entdecken gibt, mache ich aktuell eine weitere Fortbildung zum Tierosteopathen.
Doch meine Liebe zu Hunden begann schon viel früher. Ich war zwei Jahre alt und bekam zum Geburtstag meine erste Hündin geschenkt, eine Schäferhund-Mischlingshündin. Ich nannte sie Rebeca. Meine Mutter sagte mir, dass sie nun zu unserer Familie gehöre, ich auf sie Acht geben sollte und dass wir tolle Freunde sein würden. In der Tat hat es sich eher wie Geschwisterliebe angefühlt. Wir haben uns ein Bett geteilt und Fußball zusammen gespielt. Die Anzahl der kaputten beziffer ich an dieser Stelle lieber nicht. Ab und an haben wir uns gestritten, wie das nun mal so ist unter Geschwistern. Aber meistens hatten wir viel Spaß miteinander. Das Schönste daran war: Ich war nie allein, hatte einen ständigen Begleiter, der mir bedingungslose Liebe schenkte. Mit 12 Jahren stand dann für mich fest, dass ich, wenn ich mal erwachsen bin, mich mit Tieren umgeben und ihnen helfen möchte. Denn wir hatten nicht nur mehrere Hunde bei uns, sondern auch Enten, Wachteln, Hühner und Papageien. Es war also immer was los bei uns.
Als ich mir Anfang zwanzig die Frage stellte, wie ich meine Wunschvorstellung umsetzen könnte: Zeit mit Tieren zu verbringen und ihren obendrein noch helfen zu können, bin ich auf Tierphysiotherapie gestoßen. Und darüber bin ich sehr froh. Jeden Tag in meiner Praxis erlebe ich, wie ich Tieren helfen und ihre tollen Entwicklungen begleiten kann. Meistens sind es Hunde, oftmals Katzen und manchmal auch Kaninchen. Zunächst sind die meisten noch etwas skeptisch und vorsichtig bei der ersten Behandlung. Mit der Zeit tauen sie auf und vertrauen mir, weil sie merken, dass die Schmerzen weniger werden. Ich sehe, wie das Funkeln der Lebensfreude in den Augen der Hunde zurückkehrt. Wie schön ist es doch, einen Montagmorgen zu starten, eventuell kalt und verregnet – denn es ist Berlin –, und dann sprintet da ein Hund in den Raum mit wehenden Ohren und wackelndem Schwanz, leckt einen ab und legt sich bereit für die Behandlung auf die Behandlungsmatte. Und dann geht’s los.
Meine Behandlungen führe ich nach meinem ganzheitlichen Ansatz durch. Das heißt, ich betrachte den Hund von Nasen- bis Schwanzspitze, schaue mir nicht nur die vermeintliche Problemstelle an, sondern behandle und massiere den gesamten Hund. Denn im Hundekörper ist, wie beim Menschen, alles miteinander verbunden. Ein Humpeln auf der rechten hinteren Seite kann lediglich sekundär sein und durch eine Schonhaltung hervorgerufen werden, wobei die eigentliche Ursache auf der linken Seite liegt. Zudem gebe ich meinen Kunden immer Aufgaben und Erklärungen für Massagetechniken mit, sodass es den Hunden schnellstmöglich wieder besser geht. So gibt es zudem immer die Möglichkeit, bei mir alle Fragen zu stellen, sodass ihr euren Hund bestmöglich betreuen könnt.
Hundestark ist daher ein konsequenter nächster Schritt für mich, um nicht nur meinen Kunden vor Ort in der Praxis, sondern allen den Zugang zu hochwertigen Informationen in verständlicher Sprache und Alltagstauglichkeit zu geben. So werde ich darüber schreiben, wie Schmerzen erkannt werden, welche praktischen Schritte nach Diagnosen notwendig sind, wie Bewegung und Alterungsprozesse zusammenhängen oder welche Rolle Prävention spielt.
Ich lade euch ein, euch auf meinem Blog umzusehen und in die Welt von Hundestark einzutauchen. Sofern Themen fehlen, schreibt mir gern in die Kommentare oder an claudio@hundestark.de. Informationen ersetzen selbstverständlich keine professionelle Untersuchung oder Behandlung. Sie können euch jedoch dabei helfen, frühzeitig zu erkennen, wann professionelle Hilfe erforderlich ist und wie ihr nach einer Diagnose handeln könnt. Sofern ihr euch eine individuelle Einschätzung zu eurem Hund wünscht, biete ich hierfür meine Onlineberatung an www.hundestark.de/services/ oder ihr meldet euch bei mir für eine Tierphysiotherapiebehandlung vor Ort in Berlin unter www.physiocanem.de
Ich freue mich auf euch! Bis bald!
